Gründe für den Neubau

Unsere Familienbrauerei investiert 3,2 Mio Euro in eine hochmoderne Brauanlage. Wir wollen damit den Fortbestand unserer über 270 Jahre alten  Brauerei am Standort Seligenstadt sichern und unsere Position als Anbieter von hochwertigen Spezialbieren ausbauen.

Tradition begann 1744 im Römischen Kaiser
Unsere 15-köpfige, inhabergeführte Brauerei weist eine über 270-jährige Brautradition auf. Das erste Bier floss 1744 im dafür neu errichteten Brauhaus „Zum Römischen Kaiser“, dem Stammhaus der heutigen Brauerei. Über zwei Jahrhunderte hat sich das knapp 10.000 m2 große Gelände mit etlichen Neu- und Anbauten im Herzen der Altstadt stetig verändert. Sie prägen heute das historische Stadtbild in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz.

Alte Brauanlage nicht mehr bedarfsgerecht
Mittlerweile entspricht die alte Anlage mit den imposanten, von außen sichtbaren, kupfernen Sudkesseln nach einer Straffung des Sortiments nicht mehr den heutigen Anforderungen. Früher hatte Glaabsbräu als Lizenznehmer neben Bier auch Afri-Cola und Bluna abgefüllt sowie das eigene Vitamalz in große Mengen und sehr erfolgreich hergestellt. Entwickelt und patentiert hatte das „Gesundheitsbier“ Ferdinand Glaab im Jahr 1920 zusammen mit dem Chemiker Fritz Lux. Für Vitamalz ist Glaabsbräu heute in erster Linie Lizenzgeber. Schon aus verkehrstechnischen Gründen könnten heute die bundesweit und international benötigten Mengen in der engen Innenstadt nicht mehr abgewickelt werden.

Kupferkessel aus den 80er Jahren
Kupferkessel aus den 80er Jahren

Neue Anlage wirtschaftlich und energieeffizient
Als wirtschaftlich sinnvollste Lösung hat sich nach rund 15-monatiger Planungsphase der Bau einer neuen, bedarfsgerechten Brauerei herausgestellt. Diese entsteht nun in der angegliederten 1.500 m2 großen Halle, die in den 70er-Jahren als Logistik- und Lagerhalle gebaut wurde.

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Westansicht der 1.500 m2 großen Halle an der Wallstraße

Erfahrener Architekt und Anlagenbauer
An der Planung der neuen Brauanlage maßgeblich beteiligt war der auf Brauereien spezialisierte Architekt Helmut Lederer. Mit der BrauKon GmbH und seinem Gründer Markus Lohner hat Glaabsbräu sich zudem einen renommierten und weltweit äußerst erfahrenen Partner an die Seite geholt. BrauKon baut und liefert weltweit schlüsselfertige Anlagen für die Brau- und Getränkeindustrie. Markus Lohner betreibt zudem eine eigene Brauerei – die Camba Bavaria – in Truchtlaching am Chiemsee.

Investitionskosten und Einsparungen
Die Investitionskosten für die hochmoderne, computergesteuerte Brauanlage betragen ca. 1,8 Mio Euro netto. Für die Renovierung des Gebäudes nach brautechnischen Anforderungen werden etwa 1,2 Mio. Euro veranschlagt. Das neue, 40-Hektoliter große Sudhaus entspricht den derzeitigen Anforderungen. Das alte Kupfersudhaus hat eine Kapazität von 150 Hektoliter. Hier wird aktuell 14-tätig an 2-4 Tagen Bier gebraut. Mit der neuen Anlage spart die Brauerei neben den hohen Instandhaltungskosten weit über 30 % Energie und reduzieren den CO2-Ausstoß um 157 Tonnen. (s. auch Fakten)

Flexibilität und mehr Vielfalt
Ein weiteres Ziel ist die Produktvielfalt. In Zukunft wollen wir noch flexibler und individueller auf Verbraucherwünsche und Marktveränderungen eingehen  und uns mit einem noch vielfältigeren Angebot an Biersorten vom Wettbewerb abheben.

„Wir sind zukunftsfähig aufgestellt.“
Der Neubau mit den hohen Investitionskosten ist für das Familienunternehmen ein Meilenstein. „Wir wollen uns gegenüber den großen Mitbewerbern zukunftsfähig aufstellen und sind auch nach 270 Jahren vom Standort Seligenstadt überzeugt,“ erklärt der Geschäftsführer Robert Glaab und ergänzt: „Die Biergenießer dürfen sich in Zukunft bei gleichbleibend hoher Qualität auf ein noch größeres Sortiment an Spezialbieren freuen.“

Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage im Sommer 2015 läuft die Produktion in der alten Anlage weiter.

Glaabsbräu braut und baut

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