Schlagwort-Archiv: Glaabsbräu

Unsere neue Brauerei ist in Betrieb

Nach nur sieben Monaten Umbauzeit haben wir inzwischen unsere neue Brauerei in Betrieb genommen. Am 12. September feierten wir mit über 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Einweihung. Nach einer kurzen Ansprache von Geschäftsführer Robert Glaab startete der Rundgang durch die neuen Hallen. Hier haben wir die letzten Monate in Bild und Ton Revue passieren lassen. Nach der Segnung und den Grußworten war es Zeit unser erstes Bier aus der neuen Anlage auszuschenken. Das Hefeweizen Hell gibt es mittlerweile im Handel und darf gerne verköstigt werden! Mehr Informationen zur Einweihungsfeier finden Sie hier: http://www.glaabsbraeu.de/aktuelles/einweihungsfeier-neue-brauerei.htm

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Film Nr. 4: So entsteht eine Brauerei im Raum Frankfurt/Rhein-Main

Film Nr. 4: Dacharbeiten für die neue Glaabsbräu-Brauerei

Feucht und fröhlich darf es sein, wenn ein gutes Glaabsbräu-Bier (z.B. ein Pils, 1744, Weizen, etc. oder derzeit (noch) das Craftbier Hopfenlust oder brandaktuell seit heute das Spezialbier Zwölfhundert) die Kehlen hindurchfliesst. Nur vom Dach darf es nicht nass daherkommen. Damit dort alles in trockenen Tüchern bleibt, hat der Seligenstädter Familien- und Dachdeckerbetrieb Bruder GmbH die Arbeit aufgenommen und das Dach saniert.  Hier geht’s zum Beitrag mit Details zu den Dacharbeiten und hier zum Film:

Neue Brauerei für mehr Spezial- und Craftbiere im Raum Frankfurt

Unsere neue Brauerei ist da!

Am Montag, den 18. Mai wurde der erste Teil unserer Brauerei von der BrauKon aus Truchtlaching geliefert. Weitere Teile – wie der Whirlpool oder die Lagertanks  – kommen sukzessive in den nächsten Wochen. Der Aufbau beträgt mit 8 Personen mehrere Wochen. Un dann dauert es noch eine Weile, bis das erste Glaabsbräu-Bier in der neuen Brauerei eingebraut werden kann. Nochmals zur Info: Mit der neuen Brauerei wollen wir in Zukunft neben unseren Standardbieren, wie Pils etc. noch mehr Spezial- und  Craftbiere (Craft Beer) einbrauen. Wir halten euch  hier über den Fortschritt der Aufbauarbeiten auf dem Laufenden.

Um die Bildergalerie zu öffnen, klicke wie immer auf das erste Foto.

Hoch her ging es am Montagmorgen in der Frankfurter Straße/Wallstraße, als die neue Brauereianlage für die Glaabsbräu geliefert wurde.
Hoch her ging es am Montagmorgen in der Frankfurter Straße/Wallstraße, als die neue Brauereianlage für die Glaabsbräu geliefert wurde.

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Vier LKW galt es einzuweisen, auszuladen und wieder hinauszulotsen. Da war Geduld gefragt bei allen Beteiligten, inklusive der Autofahrer.
Vier LKW galt es einzuweisen, auszuladen und wieder hinauszulotsen. Da war Geduld gefragt bei allen Beteiligten, inklusive der Autofahrer.

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Viel Erfahrung, Geduld und fingerspitzengefühl braucht es, um dieses schwere Gerät unbeschadet vom LKW zu holen.
Viel Erfahrung, Geduld und fingerspitzengefühl braucht es, um dieses schwere Gerät unbeschadet vom LKW zu holen.
Mit diesem Gabelstaplerfahrer will sicher niemand das Balance-Baum-Spiel spielen. Außer er will haushoch verlieren. :-)
Mit diesem Gabelstaplerfahrer will sicher niemand das Balance-Baum-Spiel spielen. Außer er will haushoch verlieren. 🙂

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Geht nicht, gibt’s nicht. Und so werden die ca. 8m langen Rohre drübergehoben.
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Für die nächsten Rohre haben sich die Jungs von BrauKon einen leichteren Weg einfallen lassen.

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In den fünf Stunden Entladezeit war viel los in der Stadt mit Fahrzeugen aller Art.
In den fünf Stunden Entladezeit war viel los in der Stadt, und es gab allerhand zu sehen: darunter (fast) die ganze Bandbreite fahrbarer Untersätze.
Die Kühlanlage genoß einen Einzelplatz in diesem Transporter.
Die Kühlanlage genoß einen Einzelplatz in diesem Transporter.
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v.l. Robert Glaab, Claudia Bicherl und Richard Glaab

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Zwischendurch noch schnell ein Interview mit unserem neuen Biersommelier und Teilnehmer bei der Bier-Sommelier-WM in Brasilien.
Zwischendurch noch schnell ein Interview mit unserem neuen Biersommelier und Teilnehmer bei der Bier-Sommelier-WM in Brasilien.
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Das Sudhaus!
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Die erste Stadträtin und Bürgermeisterkandidatin Claudia Bicherl kam auch vorbei, um sich ein Bild vom Highlight des Tages zu verschaffen.
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Kleiner Blick in das Herzstück der Brauerei: Das Sudhaus mit den beiden Kesseln.
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Das Ordnungsamt ist zur Stelle, um den Verkehr zu regeln. Dank der Geduld aller Beteiligten gab es keine Probleme.
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Wie viel in Seligenstadt an einem Montagvormittag los ist, weiß man, wenn man mal fünf Stunden vor Ort war. 🙂

Kleiner Blick in das Herzstück der Brauerei: Das Sudhaus mit den beiden Kesseln.

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Hier geht's hinauf zum Versorgungsbereich mit der Treppe vom Seligenstädter Schlossereibetrieb Markus Millitzer.
Hier geht’s hinauf zum Versorgungsbereich mit der Treppe vom Seligenstädter Schlossereibetrieb Markus Millitzer.
Oben im 1. Stock steht in Zukunft der Versorgungsbereich.
Oben im 1. Stock steht in Zukunft der Versorgungsbereich.

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Währenddessen sorgt Adrian Bruder mit seinem Team für Lichtblicke: Fenster in der Decke.
Währenddessen sorgt Adrian Bruder mit seinem Team für Lichtblicke: Fenster in der Decke.

Erster Film von der Baustelle online

Hier geht’s zum Film.

KAMERA AB: der erste Film aus unserer zukünftigen Brauerei ist fertig. Natürlich ist es noch eine Baustelle, aber dies ist ja auch erst der erste Film. 🙂 Zur Erinnerung: Glaabsbräu baut eine ganz neue Brauerei für über 3 Mio Euro. Wir wollen damit unsere Positionierung als Nischenanbieter ausbauen und in Zukunft noch mehr leckere Spezial- und Craftbiere brauen.

Umbau mit regionalen Anbietern

Auch beim Umbau bleiben wir unserer Philosophie treu und beschäftigen regionale Anbieter, wo es nur geht. Für die Erdarbeiten hat die Firma Sprey für uns gearbeitet. In unseren Beiträgen finden Sie viele Berichte und Fotos von den Kanalarbeiten, vom Fundament, den Säulen und dem Aufbau, der später unseren Versorgungsbereich auf „einer Etage höher“ beherbergen wird. Natürlich finden Sie da auch alle weitere Gewerke, wie Stahlarbeiten durch die Firma Millitzer in Seligenstadt oder Deckenarbeiten mit Sticksel Baudekoration in Hainburg. Bleiben Sie also dran und schauen regelmäßig hier vorbei.

Im ersten Film geht es also um die ersten Bauarbeiten, die der Seligenstädter Familienbetrieb Sprey mit Stephan und Martin Sprey als Geschäftsführer in der 3. Generation durchgeführt hat. Wir freuen uns über eure Kommentare zum Film und natürlich auch zu allen anderen Beiträgen.

 

 

23.4. Tag des Deutschen Bieres – warum?

Auf der Baustelle wird heute natürlich fleissig nach Plan weitergearbeitet, obwohl einige Seligenstädter Gastronomiebetriebe anlässlich des heutigen „Feiertages“ extra Aktionen planen. Wenn du nichts Wichtigeres vor hast, dann lass dich überraschen, was es heute Abend zu erleben gibt. Die Voraussetzungen sind gut: Die Sonne scheint, es blüht und duftet nach Frühling. Spaziere  oder radle nach Seligenstadt zum

Old Smuggler,
Wilder Mann
Äppel Seppel
Live Lounge
Zum Römischen Kaiser
oder nach Rodgau zu Andy’s Eisenbahn.

Einfach mal vorbeischauen, überraschen lassen und ein gutes Glaabsbräu genießen! 😉 Wenn ihr eure Bierkumpels beeindrucken wollt mit echtem Bierwissen, dann lest den folgenden Hintergrundbericht und stoßt gleich mit einem Glaabsbräu auf euer Spezialwissen an! 😉 So seid ihr für den Wochenendspurt physisch und psychisch gut vorbereitet und gekräftigt.

Tag des Deutschen Bieres – wofür?

Der 23. April gilt seit 1994 als Tag des deutschen Bieres. Vor 499 Jahren, also am 23. April 1516, trat der Bayerische Landständetag unter Vorsitz von Herzog Wilhelm IV. in Ingolstadt zusammen, um ein Gesetz zu genehmigen. Wilhelm hatte zusammen mit seinem Bruder Ludwig X von Bayern eine Vorschrift erlassen, wonach für die Herstellung von Bier nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden dürfe. Wofür ein solches Gesetz? Möglicherweise hatte der Fürst, dem neben Klugheit auch ein Hang zu gutem Essen, Trinken, Jagd und Vergnügungen nachgesagt wurde, ganz persönliche, lebenserhaltende Motive. Denn bis zu diesem Zeitpunkt wurde neben chemischen Stoffen zur Konservierung so allerlei Kraut zugesetzt, um das Bier würziger zu machen. Darunter gab es auch ausgesprochen giftige, die Halluzinationen auslösen konnten. Verwendet wurden Ochsengalle, Wacholder, Gagel, Schlehe, Eichenrinde, Wermut, Kümmel, Anis, Lorbeer, Schafgarbe, Stechapfel, Enzian, Rosmarin, Rainfarn, Johanniskraut, Fichtenspäne, Kiefernwurzeln, vor allem aber das Bilsenkraut. Letzteres, auch treffenderweise Hexenpflanze genannt, ist für seine berauschende und narkotische Wirkung bekannt. Insbesondere die Wurzeln und Samen sind hochgiftig; etwa 15 Samen sind für Kinder tödlich.

Vom Bauern bis zum Adel: Bier als Nahrungsmittel

Man erinnere sich: Früher tranken auch Kinder Bier, da es als nahrhaftes und stärkendes Lebensmittel galt. So aß im Mittelalter in Deutschland ein großer Teil der Bevölkerung quer durch alle Schichten und inklusive der Kinder morgens Biersuppe. Das sogenannte Dünnbier hatte allerdings nur 2 % Alkoholgehalt.

Ein Mönch. Ein Bier.

Bierherstellung war zunächst Frauensache bis zum 6. und 7. Jahrhundert, als das Christentum durch irische Missionare nach Europa kam. 800 n. Chr. gab es allein in Bayern 300 Klöster, von denen einige schon seit 150 Jahren Bier brauten. Auch die Mönche schätzten das nahrhafte und wohlschmeckende Getränk besonders in der Fastenzeit. Es galt: Liquida non frangunt ieunum – Flüssiges bricht das Fasten nicht. Immerhin 5 Liter Bier durfte jeder Mönch am Tag zu sich nehmen. Heute wird beim Fasten Alkohol, insbesondere nach der Fastnachts- und Karnevalszeit, ausdrücklich vom Speiseplan gestrichen.

Das älteste Lebensmittelgesetz der Welt

Nur die Hefe wurde dem ursprünglichen Gesetz von 1516 hinzugefügt, der Rest ist bis heute gleich geblieben. Wo Bier draufsteht, ist auch Bier drin. Ein beruhigendes Gefühl in Zeiten, wo andere Lebensmittel ständig Schlagzeilen machen. Oder doch nicht? Mit dem aus den USA zu uns geschwappten Trend zu Craftbieren bietet das Originalgetränk ganz neue gustatorische Erlebnisse. Von Whiskey und Sherry über Schokoladen- bis zum Fruchtgeschmack. Wie kann das gehen nach Reinheitsgebot, also nur mit Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser? In alten Whiskey- oder Sherryfässern gelagert nimmt das Bier das Aroma des Fasses auf. Eine andere Herstellungsart ist die Kalthopfung, bei der traditionell ein Baumwollsack mit „Spezialhopfen“ direkt in den Lagertank gelegt wird, wie dies bei der Seligenstädter Traditionsbrauerei Glaabsbräu beim nach Zitrone schmeckenden Craftbier „Hopfenlust“ geschieht. „Mit den vier Zutaten kann man Millionen von unterschiedlichen Geschmacksvariationen erreichen“, erklärt Holger Eichele vom Deutschen Brauer-Bund.

Erinnert ein wenig an die vier Grundfarben, die auch eine schier unendliche Farbpalette hervorbringen. Im Gegensatz zu den Farben werden beim Craftbier nur natürliche Zutaten ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen verwendet. „Das neue ‚Geschmacksbier’ bietet der Gastronomie noch mehr Vielfalt und Gestaltungsmöglichkeiten auf der Speisekarte“, weiß Robert Glaab, der als Bier-Sommelier u.A. gelernt hat, welches Bier zu welcher Speise am besten passt. Natürlich greift die Gastronomie neue Ideen und Inspirationen gerne auf, denn auch Kunden freuen sich über „immer mal wieder was Neues“. Der Tag des Deutschen Bieres wird traditionell oft als Anlass für verschiedene Events und Aktionen genommen. „In unserem historischen Seligenstadt sowieso“, resümiert Glaab.

PM vom 19.2.15 Der Grundstein für Spezialisierung gelegt

Mit der Grundsteinlegung am 19.2.2015 gab Robert Glaab den Startschuss für den Bau der neuen Brauerei. Mit dieser Investition in Höhe von 3,2 Mio Euro will Glaabsbräu seine Fokussierung als Nischenbrauerei für Spezialbiere weiter ausbauen.

Unter Anwesenheit von rund 250 geladenen Gästen vollzog Robert Glaab zusammen mit Seligenstadts Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams, Landrat Oliver Quilling und dem Vizepräsidenten des Hessischen Landtages Frank Lortz offiziell die symbolische Grundsteinlegung.

Tageszeitung, Glaabsbräu 1744 mit Glas sowie Sonderbriefmarken zum 1200. Jubiläum der Stadt Seligenstadt waren Inhalt des Grundsteins (Fenster links im Bild), den (v.l.) Oliver Quilling, Frank Lortz, Dagmar B. Nonn-Adams und Robert Glaab am 19.2.15 gelegt haben.
Tageszeitung, Glaabsbräu 1744 mit Glas sowie Sonderbriefmarken zum 1200. Jubiläum der Stadt Seligenstadt waren Inhalt des Grundsteins (Fenster links im Bild), den (v.l.) Oliver Quilling, Frank Lortz, Dagmar B. Nonn-Adams und Robert Glaab am 19.2.15 gelegt haben.

Die Glaabsbräu gehöre zu Seligenstadt, so die Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams in ihrer Ansprache: „Wir freuen uns über Ihren Mut und Ihre Entscheidung, hier am Standort zu bleiben.“ Landrat Oliver Quilling beglückwünschte die Glaabsbräu als ältestes Familienunternehmen im Landkreis Offenbach. Frank Lortz schloss sich den beiden Vorredner an, gratulierte im Namen des Landes Hessen und dankte auch im Namen aller Vereine der Region für die gute Partnerschaft. „Wir alle trinken Ihr Bier sehr gern“, so Lortz.

Der Neubau mit den hohen Investitionskosten ist für das Familienunternehmen ein Meilenstein. In den Entscheidungsprozess wurde deshalb die ganze Familie einbezogen, inklusive Ehefrau Emmanuelle Bitton-Glaab, der Eltern, mit Richard Glaab als Kopf der achten Generation, sowie den beiden Kindern als Vertreter der 10. Generation. „Wir wollen uns gegenüber den großen Mitbewerbern zukunftsfähig aufstellen und der Nachfrage nach Bierspezialitäten gerecht werden,“ erklärt Robert Glaab. Die Nachfrage nach Spezialbieren ist groß. Innerhalb weniger Wochen war das im Sommer 2014 erstmals eingebraute Craft Beer „Hopfenlust“ ausverkauft.

Gruppenbild mit Familie: v.l. Dagmar B. Nonn-Adams, Frank Lortz, Oliver Quilling, Sohn Samuel, Tochter Esther, Mutter Gertrud, Ehefrau Emmanuelle Bitton-Glaab, Vater Richard und Robert Glaab.
Gruppenbild mit Familie: v.l. Dagmar B. Nonn-Adams, Frank Lortz, Oliver Quilling, Sohn Samuel, Tochter Esther, Mutter Gertrud, Ehefrau Emmanuelle Bitton-Glaab, Vater Richard und Robert Glaab.

Mit der Grundsteinlegung machte sich Robert Glaab quasi selbst ein Geschenk zu seinem heutigen 50. Geburtstag. Anstatt weiterer Geschenke bat er um eine Spende für den Basilika Bauverein e.V. in Seligenstadt. Aktuelle Informationen rund um den Neubau gibt es auf www.glaabsbraeu-umbau.de.